Startseite   Verein VVM   Schönberger Strand   Wohldorf   Termine   Impressum & Kontakt 

2007 aktuell im Eisenbahnmuseum Lokschuppen Aumühle

14. 12. 2007:
Die neu gefertigten Stützen für die Aufhängung der Scharfenbergkupplung am Wechselstrom S-Bahnzug 1624 haben zum ersten mal ihren Platz eingenommen. Alles muss individuell eingepasst werden, denn die vorhandenen Lochungen weisen kleine Maßabweichungen auf. Auch müssen die Unterlagsplatten unterschiedlich dick gefertigt werden, damit alles gerade sitzt. Die nunmehr 80 Jahre sind auch an den Kopfstücken nicht spurlos vorübergegangen. Die von Berliner ET/EB 165 geborgenen Betätigungsstangen für die Lufthähne mit den umgearbeiteten Lagerböcken werden gleich mit getestet, sie sollen ja gerade sitzen und später nicht klemmen. Die nunmehr von uns selbst anzuleitenden 1€-Kräfte im Gleisbau werden aber den Weiterbau an der Kupplung leider stark verzögern.
7. 11. 2007:
Auch ordnungsgemäße Entsorgung muss sein: Wir sammeln die ausgebauten unbrauchbaren Schwellen, bis sich wieder eine volle LKW-Ladung ergibt. Inzwischen haben wir eine weniger kostenintensive Lösung gefunden: Wir müssen nicht mehr selbst verladen, sondern der LKW-Fahrer verlädt hier im strömenden Regen selbst mit dem am LKW montierten Greifer. Die in Ostdeutschland entstandenen Überkapazitäten an Sondermüll-Verbrennungsanlagen führen dort zu niedrigen Preisen, so dass es trotz langer Anfahrt billiger wird, die Schwellen in Wismar statt in Hamburg zu verbrennen.
9. 10. 2007:
Die Salzwedeler Dampflok 50 3682-7 führte an einigen Wochenenden Sonderzüge durch den Hamburger Hafen. In der Woche war sie im Aumühler Eisenbahnmuseum abgestellt, wo auch die notwendigen Wartungs-, Ver- und Entsorgungsarbeiten stattfanden. Nur hier konnte auch die Wartungsgrube für die Nachschau unterhalb der Lok zur Verfügung gestellt werden.

Die An- und Abfahrten der Dampflok wurden genutzt, um am Schönberger Strand verfügbare Gleisjoche für das neue Gleis 10 nach Aumühle zu bringen. Von Kiel bis in den Hamburger Hafen konnte der Wagen im Regel-Güterzug laufen. Die Gleisjoche mussten auf dem Wagen zerlegt werden, da unser kleiner Kran für derartige Größenordnungen nicht geeignet ist.
Bild nicht anzeigbar Probeanbau der Schaku-Aufhängung am 1624. Foto: © W. Greiffenberger

Bild nicht anzeigbar Verladung unserer Altschwellen zur Entsorgung. Foto: © W. Greiffenberger

Bild nicht anzeigbar Zu Gast in Aumühle: Die Salzwedeler 50 3682. Foto: © W. Greiffenberger

Bild nicht anzeigbar Die Lok brachte Schienen für das neue Gleis 10 mit. Foto: © W. Greiffenberger

2. 9. 2007:
Nach zahlreichen Schwierigkeiten - auch bei der Untersuchung der Lauffähigkeit des bereits vor 33 Jahren aus dem Bauzugdienst ausgeschiedenen 1624 - ist es geschafft: Am gerade angebrochenen 31.8. macht er sich auf in seine alte Heimat Ohlsdorf, um dort am 2.9. an der Pahrzeugparade und der anschließenden Ausstellung teilzunehmen.
30. 8. 2007:
Erst mit Fertigstellung des Daches Gleis 15 waren die Voraussetzungen gegeben, um den Ersatz unserer Zufahrtsweiche durch eine Doppelweiche - auch Dreiwegeweiche genannt - zu beginnen. Sie ermöglicht den Bau eines neuen Gleises 10, erfordert aber auch den Neubau unseres Gleises 9 - unser Anschluss an die "weite Welt" durch die S-Bahn Abstellanlage - in einer weiter südlichen Lage. Kaum begonnen, erbat die S-Bahn GmbH unseren Triebzug 1624 für das Jubiläum "100 Jahre S-Bahn" am 2. September in Ohlsdorf. Damit lastete ein starker Zeitdruck auf uns, sowohl Doppelweiche und Gleis 9 mussten befahrbar sein, wie auch der in Arbeit befindliche 1624 zumindest provisorisch vorzeigbar hergerichtet.
Bild nicht anzeigbar Nach 52 Jahren: Unser 1624 wieder in Ohlsdorf. Foto: © W. Greiffenberger

Bild nicht anzeigbar Lok V8 testet am 28.8. die neue Doppelweiche. Quasi in letzter Minute wurden Weiche, Gleis und "1624" fertig, um diesen zum Jubiläum zu überführen. Foto: © W. Greiffenberger

5.7./1.8. 2007:
Am 5. Juli fand die offizielle Einweihung unseres Daches über dem Gleis 15 im Rahmen einer Feierstunde statt. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und Unternehmen sowie der Vereinsvorstand würdigten die geleistete Arbeit. Ein Schild wurde enthüllt, das nun auf die beiden Hauptsponsoren hinweist: Die Sparkassenstiftung der Kreissparkasse und die Stifung norddeutsche Bahnmuseen. Am 1.8. traf - nach Besichtigung des Daches durch das Eisenbahn-Bundesamt - der amtliche Abnahmebescheid ein, damit ist das Dach nun wirklich fertig!
10. 6. 2007:
Das neue Dach erfüllt nun seinen Zweck: Die Wagen 1087, 1941 und 2583 konnten - teils nach über einem Jahrzehnt - von ihren Planen befreit werden und sind nun wieder für unsere Besucher sichtbar. Damit wird es auch möglich, diese Wagen an bestimmten Tagen für Besucher zugänglich zu machen.
Bild nicht anzeigbar Ansprachen auf der Feier der Dacheinweihung. Foto: © M. Elsner

Bild nicht anzeigbar Die "ausgepackten" Wagen 1087, 1941 und 2583. Foto: © W. Greiffenberger

2. 6. 2007:
Obwohl unerwartete Probleme den Weiterbau deutlich verzögerten, konnte das Dach über dem Gleis 15 an diesem Sonnabend fertiggestellt werden. Die "offizielle" Einweihung ist für den 5. Juli geplant.
9. 4. 2007:
Von Ostermontag bis zum 16. September ist sonntags von 11-17 Uhr die neue Ausstellung Die Eisenbahnen im Herzogtum Lauenburg in unserem alten S-Bahn Wagen 1624b geöffnet, zu der auch die im ehemaligen Bahnhofsgebäude Friedrichsruh ansässige Bismarck-Stiftung beigetragen hat.
29. 3. 2007:
Die unerwartete Trockenperiode ab 25.3. erlaubte nach 4 1/2 Monaten Warten endlich das Schütten der beiden letzten Fundamente für die Überdachung Gleis 15. Siehe auch Projekte/Dach Gleis 15.
Bild nicht anzeigbar Samstagabend 2. 6. - Dachmontage soeben beendet. Foto: © W. Greiffenberger

Bild nicht anzeigbar 29.3. - Schütten des letzten Fundaments. Foto: © W. Greiffenberger

20. 3. 2007

Im Internet wurde die Dokumentation Projekte/Dachbau ergänzt und die Dokumentation Projekte/Gleisbau begonnen.
25. 2. 2007:
Die Dachmontage ist vorübergehend beendet, zum Weiterbau muss auf die erste Trockenperiode 2007 gewartet werden, damit der Beton-LKW die Anfahrt zum Lokschuppen schafft. Erst dann können die beiden letzten Fundamente betoniert werden.
Januar 2007
Die lange gewünschte Erweiterung der Internet-Darstellung unseres Museums zeigt erste Erfolge. Zum Thema Eisenbahn in unserem Museum gibt es jetzt eine Internet Seite, das Thema Feldbahn haben wir erheblich erweitert.

Rubrik "Wir bieten an": Neben Publikationen verkaufen wir auch überzähliges Bahnmaterial. Unter der ebenfalls neuen Rubrik Projekte gibt es als erstes eine Dokumentation über den nach Ankauf des Museumsgeländes nun endlich möglichen Bau von Witterungsschutz für unsere Fahrzeuge.

Bild nicht anzeigbar Pause beim Dachbau, bis wieder Beton kommen kann. Foto: © W. Greiffenberger

Bild nicht anzeigbar ... aus unserer Rubrik "Eisenbahn". Foto: © W. Greiffenberger